Der Jobkompass für den Jahrgang 8 an der [isg] lässt Schülerinnen- und Schülerherzen höher schlagen!

Am Freitag, dem 20.03.26, um 08:00 Uhr füllte sich die Mensa der [isg] mit dem gesamten Jahrgang 8. Nach einem kurzen, klaren Briefing durch die Abteilungsleitung fiel der Startschuss: Der Jobkompass begann – und verwandelte für fünf Stunden das Schulgelände in einen lebendigen Marktplatz der Möglichkeiten.
Unternehmen aus Ahaus und Umgebung, vom produzierenden Gewerbe bis zu Dienstleistern, präsentierten ihre Ausbildungsberufe an kreativen Mitmachstationen, die zum Ausprobieren einluden. Es wurde gesägt, geschweißt, gemalt und designt; an anderen Stationen entstanden Handyhalter, Fotorahmen und Gesellschaftsspiele, während im Elektrobereich ein Geschicklichkeitsspiel gebaut wurde. Aus Naturschiefer formten die Lernenden mit dem Schieferhammer kleine Herzen, und draußen auf dem Schulhof standen ein imposanter Traktor neben moderner E-Mobilität bereit – beide konnten ausgiebig getestet werden.
Hightech war ebenso zum Greifen nah: Eine CNC-Fräse gravierte Namen präzise in Flaschenheber, und mit einer VR-Brille tauchten die Schülerinnen und Schüler in virtuelle Berufswelten ein, sahen Arbeitsplätze aus der Ich-Perspektive und bekamen ein Gefühl für Abläufe und Anforderungen.
Hinter all dem steht eine klare Motivation: Der Jobkompass will Orientierung geben, bevor Entscheidungen für die Zukunft anstehen, und jungen Menschen ermöglichen, ihre Stärken durch praktisches Tun zu entdecken.
Er baut eine Brücke zwischen Schule und Praxis, indem Ausbilderinnen, Ausbilder und Auszubildende vor Ort ins Gespräch kommen – nahbar, ehrlich und auf Augenhöhe. So gewinnen Berufe Gesichter und Geschichten, Missverständnisse weichen Neugier, und nicht selten entstehen bereits erste Absprachen und Zusagen für das dreiwöchige Schülerpraktikum in Jahrgang 9. Dass der Jobkompass bereits seit mehreren Jahren an der [isg] durchgeführt wird, zeigt die Kontinuität und Verlässlichkeit dieses Formats – es ist ein fester Baustein unserer Berufsorientierung und hat sich als wirksamer Wegweiser in der Praxis bewährt.
Zugleich betont der Tag das besondere Profil der [isg]: Die Begleitung im Berufswahlprozess beginnt nicht erst in Klasse 8, sondern bereits ab Klasse 6 – systematisch, erlebnisorientiert und in enger Zusammenarbeit mit unseren regionalen Partnern. So wächst Berufsorientierung Schritt für Schritt mit, von ersten Einblicken und Stärkenchecks über praxisnahe Projekte bis hin zu konkreten Kontakten in Betriebe, damit jede und jeder den eigenen Weg fundiert und selbstbewusst gehen kann.

Kurz gesagt: Dieser Schultag machte Zukunft greifbar. Ein breites Spektrum an Berufsfeldern lag offen zum Erkunden und Erfahren, unterstützt von Firmenleitungen, Ausbildungsleitungen und Azubis, die kompetent und geduldig informierten. Ein herzlicher Dank gilt allen Partnern der Schule, die mit sorgfältiger Vorbereitung und vollem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.