Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass die Bilder ausschließlich mit den Farben Cyan, Magenta und Gelb sowie Schwarz und Weiß gemalt wurden. Alle weiteren Farbtöne mussten eigenständig gemischt werden. Dadurch setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Farblehre, Farbwirkung und dem gezielten Mischen von Ölfarben auseinander. Dieser Prozess förderte nicht nur technisches Verständnis, sondern auch Kreativität und Offenheit im Umgang mit Farbe.
Bei der Umsetzung kamen unterschiedliche malerische Techniken zum Einsatz. Neben der klassischen Arbeit mit dem Pinsel experimentierten die Schülerinnen und Schüler auch mit der Nass-in-Nass-Technik sowie mit der Spachteltechnik. Gerade die feste Konsistenz und hohe Deckkraft der Ölfarben ermöglichten vielfältige gestalterische Möglichkeiten und spannende Oberflächenstrukturen, die die individuellen Stärken der Lernenden sichtbar machten.
Die entstandenen Werke zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich Landschaften interpretiert und malerisch umgesetzt werden können. Gleichzeitig verdeutlichen sie das hohe Maß an Konzentration, Geduld und handwerklichem Können, das die Arbeit mit Ölfarben erfordert – und wie kreativ und vielfältig die Q1 der [isg] arbeitet.












