Seit einiger Zeit wurden seltene Geburtshelferkröten (Alytes obstetricans) auf grausame Weise getötet. Der Verdächtige Rolf, der Wolf, der zunächst untergetaucht war, wurde später selbst tot aufgefunden und konnte zu den Vorwürfen nicht mehr befragt werden.
Neben der Aufklärung der Krötenmorde mussten die Kommissare nun auch den Mord an dem Wolf untersuchen.
Am Ende gelang es ihnen, den Prinzen – trotz (oder vielleicht gerade wegen?) seiner überfürsorglichen Helikoptermama – als Mörder des Wolfes zu überführen. Eine der Prinzessinnen wurde wiederum wurde als Täterin der Krötenmorde entlarvt. Auslöser ihrer barbarischen Taten war unerwiderte Liebe, denn im Märchenland herrscht bekanntermaßen akuter Prinzenmangel.
Der DG-Kurs des Jahrgang 10 hat Anfang Juni mit diesem witzigen und kriminalistischen Stück die Schüler:innen des Jahrgangs 5 in ihr Märchenland eingeladen.
Die Schülerinnen des Kurses haben ein Schuljahr damit verbracht, die Szenen einzustudieren, die Bühnenbilder und Kostüme eigenständig zu gestalten und sämtliche Requisiten anzuschaffen.
Ende Mai ging es zum ersten Mal zu den technischen Proben auf die große Bühne.
Am Tag der Aufführung stieg die Aufregung ins Unermessliche. Die Schülerinnen bewiesen jedoch auf als auch hinter der Bühne, was Teamgeist bedeutet: Da wurden Bühnenbilder in kürzester Zeit aufgebaut, Mikros und Kostüme gewechselt, Texthänger gemeinsam überspielt, Scherben schnell entsorgt und am Ende gemeinsam auf der Bühne getanzt.
„Mord im Märchenland“ hat uns Lehrkräfte sicherlich viele neue graue Haare, aber auch den ein oder anderen Lachflash beschert- und das zeigt einmal mehr, wie bereichernd dieses WP-Fach ist! Gemeinsam haben wir viele Erinnerungen gesammelt, welche uns bestimmt noch lange begleiten werden- und so viel kann ich sagen: einige Textpassagen haben sich in unsere Gehirne gebrannt.
Die Schülerinnen haben in dieser Zeit einmal mehr gezeigt, was Teamgeist bedeutet und einige haben sich über die Maße für „Mord im Märchenland“ engagiert. Hiermit einher gingen auch einige (sehr) kurzfristige Rollenwechsel- danke dafür, Mädels!
An dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön für alle Eltern, die ihre Kinder und uns durch Requisitenleihgaben unterstützten und an die Schulgemeinde, allen voran die Schulleitung für die Freigabe der Probenzeiten und unsere Hausmeister, ohne die wir niemals die tollen Möglichkeiten der Mensa hätten ausschöpfen können. DANKE!
In diesem Sinne: „Wir wünschen allseits fröhliches Weitertanzen!“







