Tropisch startete der Abschluss des Jahrgangs 10 der Irena-Sendler-Gesamtschule mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. So nahm Pastoralreferentin Vera Naber auch das Motto in ihrem Beispiel der fernen Inseln ohne Sicht und ohne klare Orientierung auf See auf und machte den Absolventen Mut das Ufer unaufhörlich zu suchen und die Orientierung dabei im Leben nicht zu verlieren.
Die Absolvent: innen klebten ihre selbstgeschriebenen Wünsche für die Zukunft auf ein altes Surfbrett am Altar. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst mit Gesang vom Lehrerinnenchor und endete mit einem beeindruckenden Orgelspiel eines Schülers beim Auszug aus der Kirche.
In der anschließenden Abschlussfeier im (klimatisierten :-)) Kulturquadrat führten die Lehrkräfte Denise Maibaum und Matthias Frye humorvoll durch das abwechslungsreiche Programm. So lockerte auch die Lehrerband mit insgesamt vier Songs die Veranstaltung rockig bis zukunftsorientiert auf und lockte das geneigte Publikum zu frenetischem Applaus.
Schulleiterin Margot Entrup machte dem Auditorium in ihrer Abschlussrede schon einmal ein wenig Hunger, indem sie das zukünftige Leben der Abschlussschüler: innen mit einem Angebot an unterschiedlichen (Spinat!)pizzen in der Lieblingspizzeria verglich. „Was ist denn nun die perfekte Pizza?“ fragte sie und lieferte die Antwort gleich mit: eine perfekte Pizza des Lebens gibt es nicht. Die Schülerinnen und Schüler sollten vielmehr das Angebot kritisch hinterfragen, Vielfalt im Denken und Handeln fördern und nicht unbedingt nach DEM Optimum im Leben streben. Das seien ihre drei Wünschen für alle Absolventen.
Dem schlossen sich die Schulpflegschaftsvorsitzende Tina Wassing, die Bürgermeisterin Carola Voß und der Jahrgangsstufensprecher Elias Wermer in ihren Reden gerne inhaltlich an. Alle Redner dankten den Schulbeteiligten aus ihrer Perspektive für den unermüdlichen Einsatz bis hin zum Abschluss und auch noch weiter, wobei die Bürgermeisterin Carola Voß sich erstaunt über alle Männer im Saal zeigte, die noch tapfer ein Jacket trugen. Sie wünschte den Absolvent:innen zudem Mut für die Zukunft und freut sich schon jetzt über junge Menschen, die in Ahaus bleiben und „diese schöne Stadt mit Leben und Arbeitskraft bereichern“. Elias Wermer dankte zudem den Elternhäusern für manch‘ reinigende „Standpauke“, die das eigene Abschlussziel wieder in den Fokus brachte.
Unter Applaus nahmen die Schülerinnen und Schüler feierlich ihre „Zeugnisse des Bemühens“ in Empfang und holten sich dabei auch noch den ein oder anderen „hug“ bei den Lehrkräften ab.
Am Ende hieß es: „die Show muss weitergehen“ durch die Lehrerband, frei nach den Toten Hosen und Freddy Mercury.
Der anschließende Sektempfang an der Schule ließ es dann auch feierlich weitergehen bis endlich abends bei Tobit (nach ein wenig aufhübschen - sofern nötig) tropisch weitergefeiert werden konnte „bis die Wolken wieder lila sind“.
Wie viele Männer tanzend und feiernd dabei mit Getränk in der Hand noch bis zum Schluss das Jacket anbehalten haben ist nicht überliefert…
Vielleicht gab es zum Sonnenaufgang auch noch eine Spinatpizza?! – als Katerverhinderer. Wer weiß…












































